Jahres Auftakt Marathon bei den Endorphinjunkies

Ultra Hans und Looser Bewes
Ultra Hans und Looser Bewes

Um 9:00 Uhr startete der diesjährige JAM der Endorphinjunkies, so hieß es also früh raus aus den Federn denn auf meinen "Erstmalwachwerdekaffee" konnte und wollte ich nicht verzichten. Danach musste dann das Junkie Shirt, Buff und alle anderen Bekleidungsstücke in der Lieblingsfarbe unseres sympathischen Nachbarlandes herausgekramt werden und ab ging es zum Fredenbaumpark. Dort starteten wir zu einer knapp 9 Kilometer langen Runde. Wie üblich bei den Junkies konnte man selbst entscheiden wie lange der Spaß dauern sollte, auch ein Ultra über 6 Runden war möglich und wurde auch von vielen Läufern/innen angenommen.

Ich hatte mir 3 Runden vorgenommen und wollte dann entscheiden ob die Reise noch weitergeht. Die Junkies hatten wie immer alles bestens vorbereitet, Verpflegung vom Feinsten (aus "drei" prall gefüllten Kofferräumen), tolle Strecke und ein bestochener Wettergott. Als wir uns versammelten regnete es leicht, das hörte schnell auf und später brach sogar zaghaft die Sonne durch. Es hat Spaß gemacht festzustellen, dass sich immer mehr meiner "Bekannten" bei genau den Läufen tummeln welche auch ich mir aussuche. Es könnte allerdings auch daran liegen, dass ich immer mehr Läufer/innen kennenlerne! ;)

 

Die Runde führte uns erst ein Stück durch den Fredenbaumpark, unter anderem vorbei an der Wechselzone des Westfalen-Triathlons. Dann liefen wir eine steile Rampe hinauf und dann über eine Kanalbrücke, diese gehört zur Radstrecke des Triathlons. Für alle die den Triathlon mal als Zuschauer erleben wollen ist dies der beste Platz um den Schwimmstart zu beobachten. Danach liefen wir am Kanal entlang in Richtung Deusen und beobachteten dabei die fleißig trainierenden Ruderer/innen des Ruderclub Hansa. Es folgte ein Stück durch Deusen und dann liefen wir, grob beschrieben,  an der Emscher entlang in Richtung Hafen. Kurz bevor wir diesen erreichten ging es nochmal über eine Brücke und dann war es auch schon bald geschafft. Ich lief die meiste Zeit mit Od, dem Läufer aus Lüdo, er hatte sich vier Runden vorgenommen.

 

Wir plauderten am Ende der dritten Runde über den weiteren Verlauf als mir meine rechte, hintere Oberschenkelmuskulatur die Entscheidung abnahm. Es fühlte sich erst wie ein, sich anbahnender Krampf an doch plötzlich hatte ich stechende Schmerzen...nichts ging mehr, Supergau! Ich konnte mich nur noch gehend unter starken Schmerzen zu meinem Auto bewegen. Nur gut, dass es kurz vor Schluß der dritten Runde passiert ist, wenn es schon sein musste, so war wenigstens der Weg nicht mehr weit. Ich war ziemlich bedient wie man sich vorstellen kann denn es war schon klar, dass eine längere Laufpause folgen würde. Das war sehr schade, denn mir fehlen die "Nach dem Lauf Gespräche" und die Verabschiedungen, aber ich wollte nur noch nach Hause und die Beine hochlegen.

Ein toller Film von Frank Pachura_____________________ www.Laufen-in-Dortmund.de

Heute, sieben Tage nach dem Vorfall, geht es mir besser allerdings ist an Laufen nicht zu denken. Anfangs dachte ich an einen Muskelfaserriss aber es war kein Bluterguss zu entdecken, also wahrscheinlich "nur" eine Zerrung. Hatte ich noch nie aber mit etwas Geduld und Schwimmerei werde ich das schon in den Griff bekommen.

 

Meine drei Runden waren allerdings sehr unterhaltsam und ich freue mich schon auf den nächsten Lauf bei und mit den Junkies und dem ständig wachsenden Bekanntenkreis! ;) 

 

Euer Bewes